Was Cloud-Buchhaltung bedeutet
Bei Cloud-Anbietern mieten Sie Zugang zu einer Software, die auf deren Servern läuft. Das ist bequem: Es gibt nichts zu installieren, Updates kommen automatisch. Der Preis dafür ist Abhängigkeit — der Anbieter bestimmt Funktionsumfang, Preis und Speicherort, und bei einer Kündigung stellt sich die Frage, in welchem Format Sie Ihre Daten zurückbekommen.
Was der eigene Server bedeutet
Läuft die Software auf Ihrem eigenen Webspace, bleiben Belege, Datenbank und Backups in Ihrer Umgebung. Niemand kann den Zugang abschalten, niemand wertet Ihre Zahlen aus, und der Speicherort ist eindeutig. Dafür tragen Sie ein Stück Verantwortung für den Betrieb — auf einem gepflegten Webspace mit automatischen Backups ist das überschaubar.
Für Berufe mit Verschwiegenheitspflicht ist dieser Weg oft weniger eine Vorliebe als eine Voraussetzung.
Der Punkt, der meist übersehen wird
Auch bei Software auf dem eigenen Server können einzelne Funktionen externe Dienste nutzen — etwa eine KI-Auslesung von Belegen. Entscheidend ist, ob sich das abschalten lässt und ob der Dienst innerhalb der EU arbeitet.
Fragen Sie im Zweifel konkret nach, welche Daten den Server verlassen und wohin. Eine seriöse Antwort nennt Dienst, Region und Abschaltbarkeit.
Was flexx invoice damit macht
flexx invoice wird auf Ihrem Webspace in Deutschland installiert. Belege und Datenbank liegen dort, verschlüsselte Backups laufen nachts automatisch. Die KI-Auslesung ist optional und lässt sich vollständig abschalten; ohne Freigabe verlässt kein Beleg den Server.
Kurz gefragt
Brauche ich dafür einen eigenen Server im Haus?
Nein. Ein normaler Webspace bei einem deutschen Hoster genügt — dieselbe Umgebung, in der auch Ihre Website liegt.
Was passiert bei einem Serverausfall?
Deshalb gehören Backups dazu: verschlüsselt, automatisch und mit Aufbewahrung über mehrere Zeitpunkte, damit auch ein spät bemerkter Fehler noch korrigierbar ist.